DER ISLAM IN EUROPA ist kein Talkshowthema, sondern eine Alltagsfrage, dort, wo Grundrechte gelten oder scheitern. Dieses Buch prüft Konflikte und Reibungen entlang eines klaren Maßstabs: Rechtsstaat, Gleichberechtigung, Diskriminierungsverbot, Religionsfreiheit als individuelle Freiheit und effektiver Rechtsschutz. Gehört der Islam zu Europa? Die Antwort entscheidet sich nicht in Debatten, sondern in der Praxis. Im Mittelpunkt stehen konkrete Konfliktlinien dort, wo Normen praktisch wirksam werden: Erwartungen an Familie und Rolle, sozialer Druck in Milieus, Parallelstrukturen, Einschüchterung, Schutzlücken für Betroffene und die Frage, ob staatliche Stellen konsequent handeln. Entscheidend sind nicht nur der Straftatbestand oder das Verbot, sondern Beweisbarkeit, Vollzug und die Fähigkeit, Verfahren auch unter massivem sozialen Druck durchzusetzen. Der Autor schreibt nicht als akademischer Beobachter, sondern als Berufspraktiker mit langjähriger Auslandserfahrung in unterschiedlichen institutionellen Kulturen. Er ordnet Begriffe, benennt politische Ausweichbewegungen und zeigt, wo Zuständigkeiten zerfasern und Regeln im Alltag an Wirkung verlieren. Das Ergebnis ist eine nüchterne, gut nachvollziehbare Diagnose, ohne Polemik und ohne Beschönigung.
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Der Islam in Europa: Integration oder Parallelordnung Grundrechte vs. Schariaansprüche
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