An den Rändern von Staaten entstehen Geschichten, die selten erzählt werden. Dieses Buch führt in das Leben jener Menschen, die in geopolitischen Grenzgebieten leben – Orte, an denen politische Macht, kulturelle Identität und alltägliche Unsicherheit aufeinandertreffen. Von den Grenzdörfern Osteuropas über die geteilten Regionen des Nahen Ostens bis zu entlegenen Grenzstreifen in Asien: Hier wird deutlich, wie Grenzen sowohl trennen als auch verbinden, wie sie Angst schüren und gleichzeitig Heimat schaffen. In ruhigem, dokumentarischem Ton zeichnet das Buch Porträts von Gemeinschaften, deren Existenz vom Verschieben und Verhärten kartografischer Linien geprägt ist – ein sensibles Panorama des Lebens an den Rändern der Weltordnung.
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Zwischen Linien und Leben: Alltag zwischen Grenzen, Identität und Misstrauen
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