Der Kalte Krieg wird meist als Duell zwischen Washington und Moskau erzählt – doch diplomatische Archive, regionale Chroniken und Zeitzeugenberichte zeigen, wie Konflikte in Korea, Vietnam, Afghanistan, Angola und anderswo die globale Ordnung prägten. Dieses Buch untersucht, wie der ideologische Antagonismus in konkrete Interventionen, Stellvertreterkriege und Einflussnahme übersetzt wurde. Es folgt verschiedenen Akteuren: Geheimdienste, die Regierungen stürzten; blockfreie Staaten, die zwischen den Lagern manövrierten; lokale Bewegungen, die Supermächte für eigene Ziele instrumentalisierten; und Bevölkerungen, die unter Aufrüstung, Überwachung und Paranoia litten. Basierend auf freigegebenen Akten, Memoiren und regionalen Perspektiven zeigt es, wie der Kalte Krieg nicht nur Europa teilte, sondern globale Dekolonisierung, Entwicklungspolitik und militärische Bündnisse bis heute prägt. Für alle, die verstehen wollen, wie bipolarer Machtkampf in multipolarer Realität funktionierte.
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Der Kalte Krieg Wurde in Peripherien Entschieden: Stellvertreterkriege, Blockfreie Bewegung und globale Machtverschiebungen zwischen Ost und West, 1947–1991
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