Im Juni 1875 verwandelten sich die Straßen von Dublin in einen buchstäblichen Fluss aus Feuer. Ein gigantischer Brand in einem Zolllager ließ über fünftausend Fässer Whiskey bersten. Die brennende Spirituose ergoss sich als unaufhaltsame, lodernde Flutwelle durch die engen Gassen der irischen Hauptstadt. Das Dubliner Whiskey-Inferno dokumentiert eine der bizarrsten städtischen Katastrophen der Geschichte. Dieses Buch beleuchtet die panische Reaktion der Anwohner, die rasch begriffen, dass der unverdünnte Alkohol viel zu wertvoll war, um ihn einfach wegbrennen zu lassen. Mit Töpfen, Hüten und bloßen Händen schöpften die Menschen den toxischen, heißen Whiskey direkt aus den Rinnsteinen. Wir analysieren das fatale Versagen der Stadtplanung und die makabren medizinischen Konsequenzen: Bei diesem gewaltigen Feuer starb kein einziger Mensch an Verbrennungen, aber über ein Dutzend erlagen einer sofortigen Alkoholvergiftung. Eine fesselnde Untersuchung menschlicher Gier angesichts der absoluten Zerstörung.
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Dubliner Whiskey-Inferno: Die brennende Flut der Spirituosen: Alkohol, Panik, und die tödliche urbane Katastrophe in der irischen Industriemetropole, 1875
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