Mit den Urnen ihrer Mutter und Großmutter im Kofferraum reist Ruth nach Litauen, um sie in der lang verlorenen Heimat der Familie beizusetzen. Auf der endlosen Fahrt erinnert sie sich an ihre Kindheit nach der Emigration in den siebziger Jahren: Erst in Israel und später in West-Berlin beginnt ein neues Leben, geprägt von Sprachschwierigkeiten, Überlebenskunst und den Hürden der Bürokratie. Die Mutter, einst gefeierte Sängerin, ringt mit Depressionen; Ruth wünscht sich Normalität - und findet Halt in Musik und Sport. IMMERGRÜN ist ein Roman über Exil, Neubeginn und die leise Kraft der Kunst im Schatten großer Umbrüche.
»Ein lesenswertes Buch über Exil, Scheitern und Neubeginn.« MDR
»IMMERGRÜN handelt von einer komplexen Mutter-Tochter-Beziehung und von Verlorenheit im Exil.« Die Presse am Sonntag
»Wie kann ein Leben gelingen, wenn alle Wurzeln durchtrennt, wenn alle Fähigkeiten nicht anerkannt und alle Möglichkeiten verbaut sind? Und doch geht eine große Kraft von dieser autobiografischen Lebensgeschichte aus.« fraeuleinneugier