Was passiert eigentlich, wenn man als Erwachsener merkt, dass grundlegende emotionale Bedürfnisse in der Kindheit unerfüllt blieben – und warum fühlt sich das an wie ein Auftrag, rückwirkend für sich selbst zu sorgen, ohne Anleitung zu haben, wie das geht? Dieses Buch erkundet die komplexe Welt des Selbst-Reparenting, in der man lernen muss, sich selbst zu regulieren, zu trösten, zu begrenzen und zu ermutigen, weil diese Funktionen nie ausreichend internalisiert wurden. Du erfährst, wie fehlende emotionale Attunement in der Kindheit spätere Selbstfürsorge erschwert, warum innere kritische Stimmen oft übernommene elterliche Bewertungen sind, welche Rolle Selbstmitgefühl versus Selbstkritik spielt, wie man emotionale Bedürfnisse überhaupt identifiziert, wenn man nie gelernt hat sie zu benennen, und warum Reparenting bedeutet, sowohl Struktur als auch Wärme zu bieten. Es geht um die Mechanismen hinter Selbst-Elternschaft – Internalisierung neuer Bezugspersonen-Funktionen, Umgang mit verletzten inneren Anteilen, Entwicklung von Selbstregulation – und die Realität, dass man sich selbst beibringen muss, was andere hätten vermitteln sollen. Kein "Heile dein inneres Kind in 30 Tagen"-Versprechen, keine einfache Selbstliebe-Lösung – nur ein tiefgehender Einblick in den Versuch, nachträglich zu werden, was man gebraucht hätte. Für alle, die verstehen wollen, was es bedeutet, sich selbst elterliche Funktionen zu geben.
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Wenn du selbst das Elternteil werden musst, das du nie hattest: Ein Blick auf innere Kinder, die nie gehört wurden, emotionale Lücken, die niemand gefüllt hat, und die Frage, ob man sich selbst nachträglich großziehen kann
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