Die athenische Demokratie gilt als Wiege westlicher Freiheit – doch wer durfte tatsächlich mitbestimmen? Dieses Buch untersucht das politische System Athens zwischen dem 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. durch die Perspektive jener, die ausgeschlossen blieben: Frauen, Sklaven, Metöken und Landbewohner. Basierend auf Inschriften, Gerichtsreden und archäologischen Befunden zeigt es, wie Bürgerstatus vererbt, verteidigt und manipuliert wurde. Es beleuchtet die Mechanismen direkter Teilhabe – Volksversammlung, Geschworenendienst, Losverfahren – und deren soziale Voraussetzungen. Zugleich verfolgt es, wie Rhetorik, Patronage und ökonomische Macht die formale Gleichheit unterliefen. Das Buch fragt nicht nur, wie athenische Demokratie funktionierte, sondern für wen sie funktionierte – und welche strukturellen Widersprüche bis in moderne Demokratien nachwirken. Für alle, die verstehen wollen, was politische Teilhabe historisch bedeutete und wer davon profitierte.
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Athenische Demokratie War Keine Gleichheit: Bürgerrecht, Ausschluss und politische Teilhabe im klassischen Griechenland
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