Destruktive Gewohnheiten wirken auf den ersten Blick sinnlos: wir greifen zu Essen, zum Handy, zu Arbeit oder Drama, obwohl es uns sichtbar schadet. Innerlich fragen wir uns, warum wir "einfach nicht aufhören" können – und fühlen uns schwach oder undiszipliniert. Dieses Buch schlägt eine andere Lesart vor: Es betrachtet destruktive Gewohnheiten als missverstandene Formen von Selbstschutz. Statt sie zu bekämpfen, untersucht es, wovor sie dich ursprünglich bewahren sollten – vor Leere, Scham, Überforderung, Nähe oder inneren Spannungen. Wenn du beginnst, die Logik hinter deinem eigenen Verhalten zu erkennen, verändert sich der Ton deiner inneren Stimme: von Anklage zu neugieriger Verantwortung. In alltagsnahen Beispielen und reflektierenden Fragen zeigt das Buch, wie Muster entstehen, welche Rolle Nervensystem, Umgebung und Selbstbild spielen und warum "permanent beenden" weniger mit Härte als mit ehrlicher Selbstbeziehung zu tun hat. Es bietet keine schnellen Lösungen, sondern einen behutsamen Rahmen, in dem du lernen kannst, destruktive Gewohnheiten zu entthronen, ohne dich selbst zu verraten.
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Befreiung beginnt dort, wo deine Gewohnheit dich nicht mehr schützen muss: Destruktive Routinen verstehen, die verborgene Funktion erkennen und Raum für andere Entscheidungen öffnen
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