Marseille war nicht nur eine Stadt - sie war pure Lebenskraft, ein wild pulsierender Organismus, der nie zur Ruhe kam. Ihre engen Gassen, ihre türkisfarbenen Küsten und das alltägliche Chaos prägten unsere Arbeit bei der Kriminalpolizei. Ich, Commissaire Pierre Marquanteur, und mein Kollege und langjähriger Freund François Leroc hatten schon viele Nächte damit verbracht, die dunklen Seiten dieser Stadt zu erforschen. Doch nichts konnte uns auf das vorbereiten, was an jenem heißen Julitag geschah. Es war kurz nach Mittag und die Sonne brannte unbarmherzig auf die alten, schiefen Dächer von Le Panier, unserem größten und ältesten Viertel. Wir hatten gerade einen Kaffee in unserem Stammcafé getrunken, als der Funkspruch einging. Schießerei in der Rue des Phocéens. Mehrere Tote, wahrscheinlich Bandenkriminalität.
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Commissaire Marquanteur und die Morde in der Rue des Phocéens: Frankreich Krimi
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