Neue Lernkulturen bringen nicht nur neue Instrumente der Leistungsbeurteilung in den Unterricht, sondern auch spezifische Materialität(en). Dabei wird eine Revalorisierung der Artefakte in erziehungswissenschaftlicher Forschung immer noch eher randständig diskutiert. Die Autorin dieses Buches unternimmt einerseits eine methodologisch-methodische Suchbewegung, die das Potenzial und die Anschlussfähigkeit von Bruno Latours Akteur*in-Netzwerk-Theorie in Bezug auf (materielle) Artefakte in der Ethnographie auslotet. Andererseits geht sie der Frage nach, welche Neue Leistungskultur sich am Beispiel der Portfolioarbeit in Neuen Lernkulturen entfaltet – insbesondere dann, wenn die Beurteilungsgruppe heterogene Akteur*innen und Aktanten versammelt.
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Das Artefakt als materialisiertes Netzwerk Neuer Lernkulturen: Ein ikonographisch-ikonologisch-netzwerktheoretischer Zugang zu stillgestellten Praktiken Neuer Leistungskulturen im Portfolio
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