Videospiele in der DDR? Offiziell galten sie als westlicher Unfug, der die Jugend verdirbt. Doch hinter den Kulissen bauten Ingenieure bei Robotron Computer, die mehr konnten als Buchhaltung. Enthusiasten löteten ihre eigenen Joysticks, tauschten Kassetten mit kopierten West-Spielen auf dem Schulhof und programmierten Klone von Pac-Man, um die Planwirtschaft erträglicher zu machen. Dieses Buch dokumentiert die vergessene Gaming-Kultur des Ostens. Vom einzigen DDR-Arcade-Automaten "Polyplay" (der in Ferienheimen stand) bis zu den KC 85 Kleincomputern. Es ist eine Geschichte über Improvisation, technisches Geschick und den Beweis, dass der Spieltrieb sich von keiner Mauer aufhalten lässt.
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Joystick des Sozialismus: Wie im Osten gezockt wurde, als es keine Spiele gab
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