Der Sammelband thematisiert die zunehmende Ausrichtung schulischer Bildung auf berufliche Verwertbarkeit und instrumentelle Rationalität - insbesondere im Bereich der sozioökonomischen Bildung innerhalb der Sekundarstufe II. Er nimmt eine kritische Bestandsaufnahme der „Bildung für ..."-Programme vor, in denen Bildung vorrangig auf gesellschaftlich erwünschte Zwecke wie Arbeitsmarktorientierung, Innovation oder Nachhaltigkeit verpflichtet wird, während gleichzeitig Aspekte der Persönlichkeitsbildung, der Reflexion und der gesellschaftlichen Gestaltungsmöglichkeiten vernachlässigt werden.
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Kann Schule gesellschaftlich bilden? Soziookonomische Bildung in der Sekundarstufe II
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