Über der Erde tobte der Stellungskrieg des Ersten Weltkriegs in einem grausamen Patt aus Stacheldraht und Maschinengewehrfeuer. Doch während die Infanterie in den Schützengräben festsaß, verlagerte sich der wahre strategische Krieg in die völlige Dunkelheit unter dem Schlachtfeld. Es war die Geburtsstunde des modernen unterirdischen Minenkriegs, geführt von spezialisierten Einheiten ehemaliger Bergarbeiter. In absoluter Stille und klaustrophobischer Enge gruben diese Sappeure monatelang hunderte von Metern tiefe Schächte direkt unter die feindlichen Linien. Ihr Ziel: gigantische Mengen Sprengstoff zu platzieren. Die unterirdischen Duelle waren nervenzerreißend. Wenn man das Kratzen der feindlichen Schaufeln hörte, war es oft ein Rennen auf Leben und Tod, wer seine Mine zuerst zünden konnte. Der grauenhafte Höhepunkt dieser Taktik war die Detonation unter den Hawthorn Ridge Redoubts am ersten Tag der Schlacht an der Somme, deren Explosion noch in London zu spüren war. Dieses fesselnde Buch beleuchtet das unbekannteste und klaustrophobischste Kapitel des Ersten Weltkriegs. Es erzählt die Geschichte der Männer, die den Krieg buchstäblich von unten führten, und zeigt die erschütternde Ingenieurskunst, die die Landschaften Europas für immer vernarbte.
Aperçu
Sélectionnez une option de livraison
Krieg im Dunkeln: Die unterirdischen Minensappeure und die unsichtbare Front des Ersten Weltkriegs
1 Item ajouté au panier 1 Item ajouté au ramassage