Dieses Buch erzählt, wie Kriegsverbrecherprozesse weit mehr sind als juristische Verfahren: Sie formen, was Gesellschaften über Schuld, Strafe und Versöhnung erzählen. Anhand von Beispielen wie Nürnberg, den UN‑Tribunalen für Jugoslawien und Ruanda sowie dem Internationalen Strafgerichtshof fragt das Buch, ob und wie sich "Gerechtigkeit" im Nachgang von Kriegen und Diktaturen herstellen lässt. Es zeigt, wie Urteile Erinnerungspolitik, politische Debatten und symbolische Rituale prägen – und wie oft die Spannung zwischen Opfererwartungen, Realpolitik und rechtlicher Durchsetzung ungelöst bleibt.
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Kriegsverbrecherprozesse: Gerechtigkeit, Erinnerung und Politik: Wie Gerichtsverfahren Zivilgesellschaft und Erinnerungskultur prägen
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