Web3 ist keine technische Innovation – sie ist eine philosophische Herausforderung an unsere Vorstellung von Macht, Eigentum und kollektiver Organisation. Dieses Buch untersucht die tiefgreifenden gesellschaftlichen Fragen hinter der Dezentralisierung. Wir analysieren, wie Blockchain-Systeme fundamentale Konzepte neu definieren: Vertrauen ohne zentrale Autorität, Eigentum ohne Staat, Governance ohne Hierarchie. Von Rousseaus Gesellschaftsvertrag über Foucaults Machtanalyse bis zu zeitgenössischen Theorien digitaler Souveränität – wir verknüpfen philosophische Traditionen mit Web3-Realitäten. Entdecken Sie kritische Perspektiven auf zentrale Fragen: Führt Dezentralisierung zu mehr Demokratie oder neuen Oligarchien? Schafft Code-is-Law Gerechtigkeit oder eliminiert er menschliche Ermessensspielräume? Kann Technologie gesellschaftliche Probleme lösen, die durch Technologie entstanden sind? Dieses Buch ist keine unkritische Technologie-Hymne. Wir beleuchten Widersprüche, untersuchen gescheiterte Experimente und diskutieren ethische Dilemmata. Von DAOs als neue Organisationsformen über digitale Identität bis zu Fragen der Nachhaltigkeit – jedes Kapitel verbindet theoretische Reflexion mit konkreter Web3-Praxis. Perfekt für alle, die über technische Anwendungen hinausdenken wollen: Philosophen, Sozialwissenschaftler, politisch Interessierte und kritische Tech-Enthusiasten. Sie erhalten keine Antworten, sondern bessere Fragen für die Gestaltung unserer digitalen Zukunft.
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Macht ohne Zentrum: Web3 als gesellschaftliche Revolution: Philosophische und soziologische Perspektiven auf Dezentralisierung, digitale Autonomie und die Zukunft kollektiver Entscheidungen
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