Dieses Buch zeichnet ein intimes, zugleich politisch hellsichtiges Porträt Joséphines und der Formierung des napoleonischen Hofes 1802–1808. Aus Sicht einer Hofdame verbindet Madame de Rémusat szenische Miniaturen, tagebuchnahe Beobachtungen und Charakterstudien; ihr Stil ist klassisch nüchtern, von moralischer Reflexion getragen. Sie zeigt Spannungen zwischen Empfindsamkeit, dynastischem Kalkül und Machtinszenierung und beleuchtet Etikette, Patronage und Diplomatie. Claire Élisabeth de Rémusat (1780–1821), Dame du palais der Kaiserin, war durch Aufklärung und Pariser Salonkultur geprägt und durch ihre Ehe mit Auguste de Rémusat eng an den Tuilerienhof gebunden. Joséphines Scheidung und die Restauration gaben den Impuls, Erinnerungen zu ordnen: kein Hofpanegyrikus, sondern ein nüchternes Zeugnis über Charaktere, Rituale und Mechanismen napoleonischer Herrschaft, aus Familienpapieren postum überliefert. Empfohlen für alle, die die Frühzeit des Kaiserreichs aus erster Hand verstehen wollen: Historiker, Leser politischer Kulturgeschichte und Liebhaber präziser psychologischer Prosa. Klarsichtig und diskret macht de Rémusat Joséphine als Frau, Symbol und Akteurin sichtbar und bietet Erkenntnisse, die weit über Anekdoten hinausreichen. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar – destilliert, niemals verwässert. Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.
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Memoiren der Kaiserin Josephine (Zusammengefasste Ausgabe): Bereicherte Ausgabe. Einblicke einer Hofdame in den Napoleonshof 1802–1808: Etikette, Patronage, Diplomatie und psychologische Charakterstudien
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