Blutige Rituale und politische Kontrolle waren im Azteken-Reich untrennbar miteinander verbunden. Dieses Buch beleuchtet, wie Menschenopfer nicht nur religiöse Akte, sondern hochkomplexe Ausdrucksformen staatlicher Herrschaft und sozialer Ordnung waren. Anhand archäologischer Befunde, kolonialer Berichte und indigener Codices wird gezeigt, wie das Opferwesen Legitimation, Furcht und Einheit zugleich schuf. Die Analyse offenbart die dichte Verbindung zwischen kosmischer Ordnung, öffentlicher Inszenierung und Machtpolitik – und stellt die Frage, wie Gewalt als stabilisierende Kraft einer Zivilisation dienen konnte. Eine sachliche, tiefgründige Untersuchung über die religiösen Grundlagen imperialer Macht in Mesoamerika.
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Menschenopfer und politische Macht im Azteken-Reich: Ritual, Religion und Herrschaft im Herzen Mesoamerikas
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