Im Jahr 2023 erzählte die damals 86-jährige Helga Böger ihren Enkeln auf deren Wunsch die Familiengeschichte, stattgefunden habe die Gespräche in Leipzig. Es geht darum, an die Menschen zu erinnern, die bereits gestorben sind, ihr Leben wertzuschätzen. In der Familie gab es einen reichen Ingenieur, der die Leipziger Gasanstalten baute und sich mit 47 Jahren als Millionär zur Ruhe setzte. Es gab diese reichen Vorfahren, aber mit Otto Böger auch einen, der sich aus armen Verhältnissen hochgearbeitet hat. Diese zwei Erfahrungen sind in der Familie präsent: Einerseits das Bewusstsein, in einen gewissen Wohlstand hineingeboren worden zu sein, andrerseits das Wissen, dass jeder Mensch selbst sein Leben verbessern kann.
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Zeit ist nie: Die Geschichte der sächsischen Familien Böger und Köhler
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