Das Hotel schläft. Die Flure sind leer. Luis, der Nachtportier, kennt jeden Winkel des Gebäudes … außer dem, was sich auf der anderen Seite der Wand von Zimmer 609 abspielt.
Zuerst waren es die Flüstern. Dann die Stöhnen. Danach die Besessenheit.
Unfähig, die Neugier zu ignorieren, die ihn verzehrt, wird Luis Zeuge eines langsamen, intimen und verstörenden Rituals zwischen zwei Fremden, die einer anderen Zeit anzugehören scheinen. Was er durch ein kleines Loch in der Wand beobachtet, weckt in ihm etwas, das er für immer begraben glaubte.
In der Ich-Perspektive erzählt, verbindet *Zimmer 609* Voyeurismus, Dominanz und das sinnliche Erwachen eines Mannes, der glaubte, schon alles erlebt zu haben. Eine Geschichte mit stetig wachsender Spannung, in der sich Begehren und Verstand zugleich ergeben.