Yvonne, 52 Jahre alt, seit acht Jahren verwitwet und selbstständige Physiotherapeutin aus Hamburg, wird von ihrer besten Freundin Marlies, Chefredakteurin bei einer namhaften Frauenzeitschrift, überredet, sich auf einer Dating-Plattform anzumelden. Sie ist von dieser Idee zunächst nicht überzeugt. Schlussendlich lässt sie sich aber doch auf das Experiment »Dating- App« ein und wählt einen Anbieter, der mit niveauvollen Kunden und Kundinnen wirbt. Nach einigen uninteressanten Erstkontakten, denen sie in den ersten Wochen nicht weiter nachgeht, taucht plötzlich Klaus im Chat auf. Der Orthopäde aus Lübeck weckt durch seine höfliche, aber recht lockere Art der Chat- und Mailkommunikation ihr Interesse. Außerdem verweist er Yvonne gleich eingangs auf ihre hohe Anzahl an gemeinsamen »Matching-Punkten«. Via Chats, E-Mails und erste Treffen entsteht Vertrautheit und schließlich Nähe, die Yvonne zunehmend genießt. Plötzlich entstehen Irritationen. Der Roman eröffnet verschiedene Perspektiven auf ein zentrales Lebensthema: Bindungen und (Liebes-)Beziehungen zwischen Menschen in unterschiedlichen Alters- und Lebensphasen. In diesem Kontext stellen sich Fragen über den inzwischen wesentlichen Einfluss von Medien und Tech-Giganten auf unsere Lebenswelt und -stile.
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Zunehmender Mond: Ein sachdienlicher Roman - nicht nur für Frauen - über die Suche nach Liebe im Netz
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