Was passiert, wenn Denken an seine Grenze stößt?
Ein Philosoph und ein Schriftsteller treffen sich jede Woche in einem Café.
Zwei Stunden Austausch – eine Stunde Theorie, eine Stunde Schreiben.
Ein intellektueller Vertrag, klar strukturiert und scheinbar kontrollierbar.
Doch mit der Zeit beginnt sich etwas zu verschieben.
Begriffe verlieren ihre Schärfe.
Gedanken werden zu Erfahrungen.
Und Identität zeigt sich nicht mehr als Zustand, sondern als Prozess.
Während sie sich durch Kant, Husserl und Deleuze bewegen, entdecken sie, dass das, was sie analysieren, sie selbst verändert.
Was als Gespräch beginnt, wird zu einer Begegnung, die weder Philosophie noch Literatur vollständig erfassen kann.
Ein Roman über das Werden.
Über das Begehren.
Und über den Mut, sich nicht mehr nur zu verstehen – sondern zu leben.